Aktuelle Meldungen zum Kongress

Gut beraten bei Burn-out

Zertifizierte Fortbildung

Fehlende Fachkräfte, Überlastung der Arbeitnehmer und im schlimmsten Falle Burn-out: So sieht heute der Alltag vieler Firmen aus. Mitarbeitergesundheit sollte eigentlich weit oben auf der Interessenliste der Unternehmen stehen. Doch in der Realität ist das Fehlanzeige – das geht aus dem Arbeitssicherheitsreport 2018/2019 der technischen Prüforganisation Dekra hervor. Denn nur in vier von zehn Unternehmen findet die im Arbeitsschutzgesetz vorgeschriebene psychische Gefährdungsbeurteilung statt, die stressbedingte Ausfälle verhindern soll.

Umso mehr braucht es ausgebildete Burn-out-Berater, die gefährdete Menschen erkennen und die Behandlung individuell steuern und durchführen. Am Vortag des Tages der Privatmedizin (Freitagnachmittag, 23.11.2018) bietet Internist und Sportmediziner Dr. Wolfgang Grebe das zertifizierte Seminar zum Erwerb des Tätigkeitsschwerpunktes Burn-Out-Berater gemäß § 27 (4-3) der Berufsordnung an. Diese berechtigt zum Führen des Tätigkeitsschwerpunktes Burn-Out-Berater auf dem Praxisschild und ist mit fünf CME-Punkten zertifiziert. Bei der vierstündigen Fortbildung lernen die Teilnehmer, wie die Burn-out-Beratung und Diagnostik in den Praxisbetrieb integriert werden kann. Tickets unter: https://www.tag-der-privatmedizin.de/tickets/

Den vollständigen Artikel der ÄrzteZeitung zum Thema finden Sie hier.

Optionen in der Fernbehandlung

Internetportal ermöglicht Arzt und Patient zeitversetztes „Treffen“ im Netz

Die Videosprechstunde als Möglichkeit der Fernbehandlung ist derzeit in aller Munde – besonders nach dem Beschluss der Ärztekammer in Erfurt zur Lockerung des Fernbehandlungsverbots. Dr. Michael Gurr hat in diesem Zusammenhang ein ganz neues Konzept ins Spiel gebracht: die zeitversetzte Online-Sprechstunde. Bei dieser Alternative zur Videosprechstunde erhalten Patienten einen Zugangscode, mit dem sie sich im Online-Portal meinarztdirekt.de registrieren und so von zu Hause z. B. Nachfragen zu Befunden, aber auch Terminanfragen sowie Rezept- und Überweisungswünsche äußern können. Der Facharzt für Allgemeinmedizin, Diabetologie und Notfallmedizin ist der Überzeugung, dass so auf lange Sicht bis zu 30 Prozent aller Konsultationen auf die Online-Plattform verlagert werden können.

Dr. Michael Gurr, der für seine Idee mit dem zweiten Platz des Erfolgs-Rezept Praxis-Preis ausgezeichnet wurde, wird auch auf dem Tag der Privatmedizin in der offenen Fragerunde „Fernbehandlung in der Privatmedizin“ über das Potenzial und seine Erfahrungen mit der Fernbehandlung sprechen.

Die Rolle von Kliniken in der Privatmedizin

Privatkliniken als Option für gesetzliche Versicherte

Eine nicht unerhebliche Anzahl an GKV-Patienten entscheidet sich für eine Behandlung in Privatkliniken und nutzt Vorteile wie modernste technische Ausstattung und mehr Personal. Welche Patienten davon profitieren können und warum viele medizinische Innovationen erst in das GKV-Versorgungssystem finden, nachdem sie sich im privatmedizinischen Bereich bewiesen haben, erklärt Dr. med. Rainer Saffar vom Verband operativ tätiger Privatkliniken im Gespräch mit der ÄrzteZeitung. Hier geht es zum Interview.

In der Podiumsdiskussion „Was leistet die Privatmedizin für die Gesellschaft?“ auf dem Tag der Privatmedizin geht Dr. Rainer Saffar zusammen mit weiteren Experten der Frage nach, welche Rolle die Privatmedizin in der Gesellschaft einnimmt – und welche Verantwortung sie als innovativer Treiber des medizinischen Fortschritts innehat. Beteiligung vom Plenum ist ausdrücklich erwünscht!

Digitale Chance für die Privatmedizin

Was bedeutet die Lockerung des Fernbehandlungsverbots für die Privatpraxen?

Die moderne Technik bietet schon lange verschiedene Lösungen, die Ärzten und Patienten die Kommunikation in einem geschützten, virtuellen Raum ermöglichen. So eröffnet sich nach dem Beschluss des Ärztetages 2018 in Erfurt zur Lockerung des Fernbehandlungsverbots großes Potenzial und gleichzeitig stehen Privatpraxen vor einer neuen Herausforderung. Hier finden Sie den Bericht der ÄrzteZeitung.

Die Plenumsveranstaltung „Fernbehandlung in der Privatmedizin“ auf dem Tag der Privatmedizin widmet sich gezielt den Fragen: Wie wirken sich die neuen Möglichkeiten auf die Erwartungshaltung Ihrer Privatpatienten aus? Welche Auswirkungen hat diese Entwicklung auf Ihre Praxis? Unter der Moderation von Hauke Gerlof (stellvertretender Chefredakteur der ÄrzteZeitung) berichten Ärzte von ersten Erfahrungen und es bietet sich die Möglichkeit, in einer offenen Fragenrunde mitzudiskutieren.

Das Ungewöhnliche im Fokus

Seltene Krankheiten erkennen

Seltene Erkrankungen stoßen bei Ärzten auf immer größeres Interesse: Sie machen 30 Prozent der Neuzulassungen aus. Doch trotz der erhöhten Aufmerksamkeit ist es oft schwierig, Patienten mit einer solchen Krankheit zu diagnostizieren. Im Gespräch mit der ÄrzteZeitung sieht der Pneumologe Prof. Hubert Wirtz vom Uniklinikum Leipzig vor allem die Fachärzte in der Pflicht, die auf ihren Fachgebieten oft auch die selteneren Krankheiten im Blick haben.

Dr. Andreas Jerrentrup, Facharzt für Innere Medizin, Pneumologie, Intensivmedizin und Schlafmedizin, bietet auf dem Tag der Privatmedizin mit seinem Vortrag „Auf den Spuren von Dr. House: Seltene und unerkannte Krankheiten in der API-Praxis“ einen Einblick in seine Arbeit im Zentrum für unerkannte und seltene Erkrankungen und gibt praktische Tipps für die eigene Behandlung.

Den ganzen Artikel zum Thema seltene Krankheiten in der ÄrzteZeitung lesen Sie hier.

Privatmedizin in Bewegung

Bundesärztekammer und PKV-Verband arbeiten an der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ)

„Mitte 2019 ist die neue GOÄ fix und fertig“,  ist Dr. Thomas Ems, Geschäftsführer des Privatärztlichen Bundesverbands und Referent auf dem Tag der Privatmedizin, überzeugt. Die aktualisierte Gebührenordnung für Ärzte enthält mehr als 1500 neue Ziffern und befindet sich damit auf dem Weg, alle Aspekte der modernen Medizin abzubilden.

Im Rahmen des Tags der Privatmedizin wird der Stand der Bewertung der neuen Leistungen vorgestellt und mit dem Workshop „GOÄ-Sprechstunde“ von Dr. med. Conrad C. Singe (PVS Südwest) die Möglichkeit geboten, sich über die neuesten Entwicklungen zu informieren und auszutauschen.

Den vollständigen Artikel der ÄrzteZeitung können Sie hier nachlesen.


Auf den Spuren der DSGVO

Patienteninformation in der Arztpraxis

Die im Mai in Kraft getretene Datenschutzgrundverordnung hat für viel Unsicherheit gesorgt – denn sie nimmt die Praxisinhaber in die Pflicht, Patienten ausführlich über Art und Umfang der Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten zu informieren. Im Sinne der informationellen Selbstbestimmung haben Patienten Anspruch darauf, zu erfahren, wie mit ihren Daten umgegangen wird und wie ihr Schutz gewährleistet wird. Die ÄrzteZeitung hat in dem Zusammenhang die wichtigsten Patienteninformationen zusammengefasst: Hier geht es zum Artikel.

In der Plenumsveranstaltung „DSGVO – Die ersten 100 Tage“ auf dem Tag der Privatmedizin rekapitulieren der Medizinrechtsexperte Jan Mönikes und der Landesdatenschutzbeauftragte (NN) in einem von Hauke Gerlof (ÄrzteZeitung) moderierten Streitgespräch das Inkrafttreten der neuen Datenschutzrichtlinien.

Am Puls der Privatmedizin

Gesundheits-App reduziert Kopfschmerzen

Eine aktuelle Untersuchung der Techniker Krankenkasse (TK) und der Schmerzklinik Kiel belegt, dass auch Ärzte vermehrt Gesundheits-Apps in ihren Behandlungsplan einbeziehen. So erleichtern die Apps den Migräne-Patienten die Einhaltung der Behandlungspläne ihres Arztes und bedeuten einen Fortschritt im Vergleich zum herkömmlichen Schmerztagebuch. Damit Internet-Riesen wie Google und Co. demnächst nicht die Gesundheitsversorgung in Deutschland bestimmen, sind Deutschlands Krankenkassen in der Pflicht, den kommerziellen Diensten entgegenzutreten und selbst Vorreiter zu sein.

Mehr dazu erfahren Sie im Workshop “App–App–Hurra?!" auf dem Tag der Privatmedizin. Dr. Anja Bittner geht genau dieser Frage nach und stellt Medizin-Apps vor, die Sie Ihren Patienten empfehlen können. Hier geht es zum Artikel der ÄrzteZeitung.

PBV-Mitglied werden lohnt sich

Mitglied im Privatärztlichen Bundesverband e. V. werden lohnt sich in mehrfacher Hinsicht! Im Jahresbeitrag von 165 Euro ist auch der Eintritt zum Tag der Privatmedizin 2018 bereits enthalten. Werden Sie also jetzt noch Mitglied, falls Sie es nicht schon sind. Das geht ganz einfach: Bei der Anmeldung auf unserer Seite geben Sie im Formular an, dass Sie PBV-Mitglied werden möchten und schon ist der freie Kongresseintritt gesichert.

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