Teilnehmer auf dem Podium – Tag der Privatmedizin 2018
Das war der Tag der Privatmedizin 2018

Kongress 2018 im Rückblick

Mehr als 140 Teilnehmer informierten sich in Vorträgen und Workshops über aktuelle Themen der Privatbehandlung und bei zehn ausgewählten Ausstellern über praktische Innovationen aus Medizin, Technik und Dienstleistung. Diese Plattform wird auch in 2019 genutzt, um der Privatbehandlung in der Praxis berufspolitisch und wirtschaftlich neue Impulse zu geben. Dazu gehört auch die Innovationskraft der Industrie als Treiber des medizinischen Fortschritts in Diagnostik und Therapie. 

Eröffnung

Im Namen des Herausgebers begrüßt Dr. med. Christoph Gepp, 1. Vorsitzender des Privatärztlichen Bundesverbandes (PBV), die Teilnehmer und führt in das Programm der Fachtagung ein.

 

 

Wohin steuert die Honorarpolitik?

Impulsvortrag Dr. Markus Stolaczyk, Bundesärztekammer: Der Leiter Dezernat 4 "Gebührenordnung und Gesundheitsfinanzierung" zeigte sich optimistisch mit den aktuellen Planungen zur Gemeinsamen GOÄ-Kommission und einer nachhaltigen Perspektive für leistungsorientierte Honorarsysteme.

Keynote Helmut Laschet, Hauptstadtkorrespondent Ärztezeitung
: Als erfahrener Kenner und unabhängiger Beobachter, lieferte Helmut Laschet tiefe Einblicke in die Hintergründe und Motive der Forderungen nach einem einheitlichen Vergütungssystem.

Was leistet Privatmedizin für die Gesellschaft?

Sicher nicht in allen, wohl aber in den wichtigen Punkten war sich die Expertenrunde einig: Der privatärztliche Sektor ist als Gegenpol in einem leistungsstarken Gesundheitssystem unverzichtbar.

Teilnehmer auf dem Podium (v.ln.r.):
Dr. Markus Stolaczyk, Bundesärztekammer
Dr. Florian Reuther, PKV-Verbandsgeschäftsführer
Stefan Tilgner, Vorsitzender der Stiftung Privatmedizin
Helmut Laschet, Hauptstadt-Korrespondent der ÄrzteZeitung
Hauke Gerlof, ÄrzteZeitung (Moderation)
Dr. Christoph Gepp, 2. Vorsitzender des PBV
Dr. Thomas Ems, Geschäftsführer PBV
Dr. med. Rainer Saffar, 1. Vorsitzender des Verbands operativ tätiger Privatkliniken
 
 
 

Zehn Innovationen in 15 Minuten

Auf den Punkt gebracht: Mit einem kurzen Impuls brachten die zehn im Innovationsforum vertretenen Aussteller den Kongressteilnehmern ihre zum diesjährigen Tag der Privatmedizin vorgestellten privatmedizinischen Innovationen näher und luden zu vertiefenden Gesprächen auf ihre jeweiligen Ausstellungsstände ein.

 

 

 

 

 

Innovationsforum

Im angeregten Austausch diskutierten die Kongressteilnehmer mit Ausstellern und Sponsoren ihre Neuheiten für Therapie, Diagnostik und Praxisführung.
 


 

Workshops

Im angeregten Austausch diskutierten die Kongressteilnehmer mit Ausstellern und Sponsoren ihre Neuheiten für Therapie, Diagnostik und Praxisführung.
 
 
 
 
 

DSGVO – die ersten 100 Tage

Nach den ersten Monaten DSGVO war es Zeit für eine erste Bilanz. Im kritischen Diskurs zwischen Medizinrechtler und Datenschützer wurde schnell klar: Mit der DSGVO ist das deutsche Gesundheitswesen im Allgemeinen und die ärztliche Praxis im besonderen beim wichtigen Schutz von Patientendaten auf dem richtigen Weg.

Beide Experten stimmten dabei darin überein, dass aber noch viele Unklarheiten in Bezug auf die konkreten Umsetzungen zu beseitigen sind. Gemeinsam betonten sie deshalb auch ihre Erwartung, dass die aktuelle pragmatische Vorgehensweise der Aufsichtsbehörden bis auf Weiteres fortgesetzt wird.

Teilnehmer des Streitgesprächs (v.l.n.r.):
Hauke Gerlof, Ärztezeitung (Moderator)
Jan Mönikes, Medizinrechtler
Bertram Raum, Referatsleiter der Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI)

Fernbehandlung in der Privatmedizin

Die Öffentlichkeit ist aufmerksam, die Technik steht (weitestgehend) bereit, die Berufsordnung bietet (zunehmend) Spielräume. Vor diesem Hintergrund sollte sich die Fernbehandlung als privatärztliches Angebot doch eigentlich jetzt schnell durchsetzen, oder?

Die Diskussion zweier Experten in Sachen Fernbehandlung – hier der erfahrene ärztliche Praktiker, da der professionelle technische Anbieter – brachte in der Tat ein klares Signal in Richtung Start. Denn auch wenn hier derzeit noch wenig wirtschaftliche Effekte zu erwarten sind, ist der Wandel vorgezeichnet: Gerade anspruchsvolle Privatpatienten erwarten Fernbehandlungsangebote als Komfortleistung.

Teilnehmer der Diskussion (v.l.n.r.):
Dr. Anja Bittner, Geschäftsführung Dr. Next (Moderation)
Christoph Walz, Head of Sales Patientus
Dr. med. Michael Gurr, Facharzt für Allgemeinmedizin – Dialektologie, Notfallmedizin, Internetmediziner

Auf den Spuren von Dr. House: Seltene und unerkannte Krankheiten in der API-Praxis

Dr. Andreas Jerrentrup, Zentrum für unerkannte und seltene Erkrankungen der UK Gießen-Marburg

Am Anfang stand ein Lehrprojekt, das das Potential moderner Fernsehunterhaltung für die Erklärung medizinischer Zusammenhänge nutzen wollte. Daraus entwickelte ein hoch frequentiertes klinisches Zentrum für ein weit unterschätzes Problem: Obwohl die Inzidenz einer seltenen Erkrankung < 1:2000 ist, sind etwa 5 Millionen Menschen in Deutschland betroffen.

Dr. Jerrentrup gab einen faszinierenden Einblick hinter die Kulissen des Projekts ZUSE (Zentrum für unerkannte und seltene Erkrankungen) und erläuterte, welche neuen und innovativen Wege in der Diagnostik bis hin zur Anwendung künstlicher Intelligenz (KI) hier inzwischen verfügbar sind. Dazu gabe es viele Tipps, wie API-Praxen davon konkret profitieren und für die eigene Behandlung einsetzen können.

Abschluss der Veranstaltung

And the winner is ... Mit der Überreichung eines unter den Kongressteilnehmern ausgelosten iPads ging ein spannender und ausgefüllter Tag der Privatmedizin 2018 dann doch irgendwann einmal (natürlich pünktlich!) zu Ende.

In seinen abschließenden Worten konnte sich Herr Dr. Gepp über eine gelungene Veranstaltung freuen und dankte allen Besuchern für ihre rege Teilnahme.

Auf Wiedersehen beim Tag der Privatmedizin 2019.

 

 

 

 

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